Die Linsensuppe
Das Brauchtum der Linsensuppe begann in den 60er Jahren. Ursprünglich
gedacht für die Wagenbauer, die bis zur letzten Minute hämmerten, schraubten
und malten. Der Kreis der sich verpflegenden Fastnachter wurde immer größer.
Bis man sich entschloss, die Suppe am Lumpenmontag kostenlos an alle
interessierten (hungrigen) Isenburger auszugeben.
Geputzt wurde in der Zeit
Inzwischen sind Jahr für Jahr über 20 "Linsensuppenmäuschen" am
Samstag vor unserem höchsten Feiertag mit dem putzen und schneiden der Zutaten
beschäftigt. Am Lumpenmontag beginnen weitere 15 Fastnachter um 05.00
Uhr mit der Zubereitung der 3.000 Liter (7.500 Portionen) Suppe.
Um ca. 10.00 Uhr verlässt der erste mit einer Gulaschkanone beladene
Kleintransporter den Hof der Firma Müller in Richtung Ausgabestelle
Bahnhof-/Ludwigstraße. Um 11.11 Uhr erfolgt der offizielle
Linsensuppenanstich mit dem Prinzenpaar. Insgesamt sind drei Fahrzeuge bis
fast 13.00 Uhr im ständigen Umlauf.
Viele werden sich jetzt fragen: Wie wird das alles finanziert?
Viele Isenburger Firmen spenden entweder Zutaten oder Geld. Diese Spenden
reichen leider bei weitem nicht aus, um die Linsensuppe komplett finanzieren zu
können. Aus diesem Grund wird seit 1983 die Lumpenmontagsplakette verkauft.